PRESSEZENTRUM

PRESSEMELDUNG - 07.12.2005

Lotus Travel Service




Ein Jahr nach dem Tsunami: Asienspezialist Lotus Travel Service leistet mit fünf Spenden-Projekten in Sri Lanka und Thailand schnelle Hilfe auf direktem Weg

München (CommConcept) – „Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt geht“, so Walter Winchell, amerikanischer Kolumnist. Lotus Travel Service, Spezialist für Asienreisen und authentische Ayurveda-Kuren, hat in einer Zeit, wo viele Touristen andere Destinationen vorgezogen haben, an seinen Partnern in den vom Tsunami betroffenen Regionen festgehalten. Mit verschiedenen Spendenaktionen half LOTUS auf sensible und nachhaltige Weise, das wirtschaftliche Standbein Tourismus wieder aufzubauen.

Seit elf Jahren fördert der Münchner Reiseveranstalter touristische, kulturelle, humanitäre sowie soziale Projekte in Indien, Sri Lanka, Thailand und auf Bali. Nach der verheerenden Naturkatastrophe war es für die Geschäftsleitung von LOTUS eine Selbstverständlichkeit, langjährige Partner, die inzwischen Freunde sind, und viele andere vom Schicksal Getroffene zu unterstützen. „Wir standen vom ersten Moment nach dem Tsunami in engem Kontakt mit unseren Partnern in den betroffenen Regionen und haben uns dafür eingesetzt, den Menschen auf ihrer Suche nach einer neuen Perspektive und Existenzgrundlage maßgeblich zu helfen“, so Silvia Leibacher, Geschäftsführerin von Lotus Travel Service. „Für uns war es selbstverständlich, auf diese Weise ein wenig von der in Südostasien erfahrenen Offenheit und Freundschaft zurück zu geben“.

Unterstützung für eine neue Existenzgrundlage

Kolvi Gamini Silva aus Katurunda in Sri Lanka verlor durch die Flutwelle nicht nur seine Existenz als Fischer, sondern auch seine Frau, Mutter seiner zwei Kinder. Traumatisiert durch die Folgen der Flutwelle nahm sie sich im Februar das Leben. Um dem Dasein der kleinen Familie wieder einen Sinn zu geben, spendete LOTUS ein neues Fiberglasboot, Motoren, Ausstattung und Fischernetze und schaffte somit eine neue Existenzgrundlage. “Wir freuen uns, den Namen Lotus Travel unter eine gute Sache setzen zu können. Doch selten machte unser Name so viel Sinn wie auf dem Boot von Kolvi Gamini, dem wir helfen konnten, neben seiner Existenz auch seine persönliche Würde und Identität wieder zu finden“, meint Silvia Leibacher.

Ein neues Zuhause für verwaiste Kinder

Mit dem größten der fünf Spendenprojekte unterstützte LOTUS das Baranasooriya Childrens Home, einem Waisenhaus für Jungen in Sri Lanka. Lotus Travel gelang es durch eine umfassende Instandsetzung sämtlicher sanitären Anlagen sowie die Bereitstellung von Betten und Matratzen, Kindern, die durch den Tsunami von einem auf den anderen Tag verwaist waren, ein neues Zuhause, Ruhe und Geborgenheit zu geben.

Fazit „Ein Jahr danach“

Der Tsunami und seine Folgen hat nicht nur bei Lotus Travel eine beispiellose Bewegung der Hilfe zur Selbsthilfe ausgelöst. Die Überzeugung des Asienspezialisten, dass es keinen Sinn macht, die betroffenen Regionen zu bemitleiden und zu meiden, sondern dass ein lebendiger und vor allem sensibler, nachhaltiger Tourismus die Wirtschaft Sri Lankas, Südindiens, Thailands oder Indonesiens wieder auf eine solide Basis stellt, zeigt Wirkung. Seit drei Monaten verzeichnet Lotus einen rapiden Anstieg an Buchungen nach Thailand und Sri Lanka. „Es bestätigt uns in unserer Arbeit, dass heute mehr Menschen die einstigen Tsunami-Krisengebiete kennen lernen möchten, als je zuvor“, so das Fazit von Silvia Leibacher, die auch 2006 mit einem weiteren Aufschwung rechnet.

Ausführliche Informationen zu allen Spendenprojekten von Lotus Travel Service sind unter www.lotus-travel.com abrufbar.